Les PFAS sind synthetische Substanzen, die seit den 1950er-Jahren von verschiedenen Industriezweigen hergestellt werden und in der Umwelt persistent sind. Es gibt mehrere tausend PFAS mit unterschiedlichen Eigenschaften. Sie werden in zahlreichen Anwendungen eingesetzt, insbesondere aufgrund ihrer wasserabweisenden, antihaftenden oder schmutzabweisenden Eigenschaften. PFAS sind überall in der Umwelt auf der ganzen Welt zu finden. Alle menschlichen Bevölkerungsgruppen sind ihnen ausgesetzt, doch Art und Folgen dieser Exposition sind nicht eindeutig geklärt. Die Exposition gegenüber PFAS erfolgt hauptsächlich über die Nahrung, den Konsum von Trinkwasser und das Einatmen von Staub. Mehrere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine chronische Exposition gegenüber PFAS das Risiko für bestimmte Krebsarten und Fettleibigkeit erhöht, die Immunabwehr schwächt und die Entwicklung von Kindern beeinträchtigt. Eine aktuelle Studie hat die Exposition der erwachsenen Schweizer Bevölkerung gegenüber bestimmten PFAS bewertet. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer regelmäßigen Durchführung von Biomonitoring in der Schweiz.